Handreichung 1. Stichtag für Schulleitungen

modified 2019-06-04; 08:26:15
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1 Änderungen zum Vorjahr

  • Der Bedarf für den Unterricht in DAZ-3 wird zum 1. Stichtag pauschal aus der Anzahl der Schüler mit dem Merkmal DAZ-3 in der Klassenbildung/Prognose berechnet. Planung des Bedarfes für Schüler mit Herkunftssprache ≠ DeutschP-internal-link.png
  • Zum 1. Stichtag 2019/2020 wird bereits mit den zum 01.08.2019 in Kraft tretenden Änderungen der Stundentafeln geplant. Bitte nach einer automatischen Übernahme des BildungsplansP-internal-link.png aus vergangenen Schuljahren diese Änderungen per Hand anpassen. Eine Veröffentlichung der geänderten Stundentafeln erfolgt voraussichtlich im Ministerialblatt am 2. Mai 2019.

2 Planungshinweise zum 1. Stichtag

Allgemein

  • Alle Schülerzahlen werden zum 1. Stichtag aus den Prognosewerten in der Maske KlassenbildungP-internal-link.png ermittelt.
  • Für die Bedarfsberechnung der schulbezogenen Anrechnungen (sbA) werden die der Schule laut Lehrkräfte-Arbeitszeitverordnung theoretisch zustehenden Stunden herangezogen. Soweit über die Vergabe der sbA bereits zum 1. Stichtag entschieden wurde, können diese geplant werden. Die im Schulmodul verplanten Stunden werden aber beim Referenten bei Auswahl "1. Stichtag" nicht angezeigt.


Jahrgangsübergreifender Unterricht


LRS-Klassen

  • Für LRS-Klassen 3/1 mit Klassentyp GS:KL3:I dürfen keine prognostischen Schülerzahlen eingetragen werden. Die Berechnung des Bedarfs für diese Klassen erfolgt automatisch.


Planung des Ergänzungsbereiches

  • Der Ergänzungsbereich muss zum 1. Stichtag nicht geplant werden. Die Berechnung erfolgt auf Basis der prognostischen Schülerzahl entsprechend der VwV Bedarf und Schuljahresablauf.
  • Die Ausreichung des Ergänzungsbereiches erfolgt auf der Grundlage der zur Verfügung stehenden Ressourcen und kann vom theoretisch berechneten Wert abweichen. Die Abweichung wird vom SMK festgelegt.


Wahlfächer Geschichte, Geographie, Gemeinschaftskunde an Oberschulen und lernzielgleich unterrichtenden Förderschulen

  • Schüler der Klassenstufe 10 (außer vertiefte sportliche Ausbildung und Palucca) wählen 2 Fächer aus GE, GEO und GK.
  • Pro Klasse können maximal 6 Wochenstunden für diese Fächer verplant werden.
  • Die Planung ist klassenübergreifend zu vollziehen.
  • Um die Hochrechnung im Register Prognose/Statistik nutzen zu können, muss für diese Schüler eine Gruppenzuordnung erfolgen.
Eine Ergänzung des Registers Prognose/Statistik  um die Wahlfächer  Geschichte, Geographie, Gemeinschaftskunde erfolgt mit dem Update auf die Version 4.7.0 vom Schulmodul SaxSVS!


Angebote zur individuellen Förderung an Gymnasien

  • Die ab 01.08.2019 in der Stundentafel enthaltenen Stunden für Angebote zur individuellen Förderung werden mit dem Bildungsangebot "WB" geplant.
  • Der Bedarf berechnet sich aus der Anzahl der Klassen in den Klassenstufen 5 bis 10. (Klassen / 6 * 5 = Budget für WB).


Anfangsunterricht an lernzielgleich unterrichtenden Förderschulen

  • Um eine Benachteiligung der lernzielgleich unterrichtenden Förderschulen in der Primarstufe zur vermeiden, wurden die Stunden für den Anfangsunterricht AU zur differenzierten Förderung in der Schuleingangsphase in Analogie zur Grundschule in die ab dem 01.08.2019 geltenden Stundentafeln aufgenommen und sind schon zum 1. Stichtag zu planen.

3 Erfassen von Ausnahmegenehmigungen

Gesetzliche Grundlage

VwV Bedarf und Schuljahresablauf

III. Schul- und Unterrichtsorganisation, Klassen-, Kurs- und Gruppenbildung 
8. Ausnahmegenehmigungen zur Klassen-, Kurs- und Gruppenbildung
a) Auf Antrag des Schulleiters entscheidet das Landesamt für Schule und Bildung in der Regel zu Beginn des Schuljahres und befristet für ein Schuljahr über die Klassen-, Kurs- und Gruppenbildung, einschließlich der Ausnahmetatbestände.
b) Der Antrag ist zu begründen. Er erfordert das Einvernehmen mit dem Schulträger, sofern dessen Aufgabenbereiche berührt werden.
c) Eine Ausnahmegenehmigung soll erteilt werden, wenn die Räume oder Teilbereiche der Schule die sicherheitstechnischen Anforderungen zur Verhütung von Unfällen nicht gewährleisten und deshalb die Unterschreitung der Klassen-, Kurs- oder Gruppenobergrenze erforderlich machen (Fallgruppe I),
d) Über die Regelungen unter Buchstabe c hinaus sollen Ausnahmegenehmigungen nur erteilt werden, wenn die volle Unterrichtsversorgung sichergestellt ist und soweit pädagogische, personelle, räumliche oder organisatorische Gegebenheiten dies erfordern. Insbesondere
aa) kann eine Ausnahmegenehmigung bei Förderschulen und berufsbildenden Schulen erteilt werden, wenn das Schulnetz dies aufgrund regionaler wirtschaftlicher und siedlungsgeographischer Gegebenheiten notwendig macht und keine sinnvolle Alternative gemäß den Vorgaben für die Planung und Einrichtung von Schulstandorten zulässt (Fallgruppe II),
bb) soll eine Ausnahmegenehmigung erteilt werden, wenn gesonderte Regelungen in Verwaltungsvorschriften oder Erlassen dies bestimmen (Fallgruppe III),
cc) kann eine Ausnahmegenehmigung erteilt werden, wenn die Ausbildung in Landesfachklassen oder länderübergreifenden Fachklassen erfolgt oder dies zur Sicherung einer dezentralen Grundversorgung mit beruflichen Bildungsangeboten notwendig ist (Fallgruppe IV),
dd) soll eine Ausnahmegenehmigung erteilt werden, wenn nur so Sprachangebote für die Nachbarsprachen Polnisch oder Tschechisch, Fremdsprachenangebote an den Schulen mit der Zertifizierung „CertiLingua“ sowie das Angebot der zweiten abschlussorientierten Fremdsprache an Oberschulen gesichert werden kann (Fallgruppe V).


Umsetzung in SaxSVS

  • Ausnahmegenehmigungen zur Klassen- und Gruppenbildung werden bei der betroffenen zusätzlich gebildeten Klasse oder Gruppe mit der entsprechenden Fallgruppe versehen.
  • Bei Klassen erfolgt dies in der KlassenbildungP-internal-link.png, bei Gruppen im BildungsplanP-internal-link.png.

4 Planung des Bedarfs für Schüler mit Herkunftssprache ≠ Deutsch

Gesetzliche Grundlagen

Sächsische Konzeption zur Integration von Migranten

Lehrplan für Vorbereitungsgruppen/Vorbereitungsklassen an allgemeinbildenden Schulen

Organisation des Unterrichts 
Klassen- und Gruppenbildung
Klassen bzw. Gruppen im Fach Deutsch als Zweitsprache sind altersbezogen zu bilden. Das gilt auch für die während des Schuljahres neu hinzukommenden Schüler. Für die Grundschule können gemäß Schulordnung höchstens zwei aufeinanderfolgende Klassenstufen zusammengefasst werden. Für die Oberschule bzw. das Gymnasium können gemäß der jeweiligen Schulordnung höchstens drei aufeinanderfolgende Klassenstufen zusammengefasst werden.
Folgende Klassen- und Gruppenbildung wird empfohlen:
für die Grundschule * Schüler der Klassen 1 und 2 * Schüler der Klassen 3 und 4
für die Oberschule/das Gymnasium * Schüler der Klassen 5 bis 7 * Schüler der Klassen 8 bis 10
Für die Klassen- und Gruppenbildung ist die Schulaufsicht verantwortlich. Für die Förderschulen gilt eine vergleichbare Klassenbildung.

Umsetzung in SaxSVS

1. Etappe und 2. Etappe

  • In der Stufe VKA werden Klassen vom Typ MS:VKA, GS:VKA oder AFS:x:VKA angelegt.
  • Die voraussichtlichen Schülerzahlen der VKA-Schüler werden in der Klassenbildung in die Prognose der Regelklassen eingetragen. Nicht in die Prognose der VKA-Klassen!
  • Im Bildungsplan wird der Unterricht mit dem Fach "DAZ" (aus dem Bereich "frei verfügbar") als Mehrstufengruppe geplant.


Siehe Planung Deutsch als ZweitspracheP-internal-link.png und Handbuch SaxSVS Kapitel 7P-internal-link.png

3. Etappe (DAZ-3)
  • Die Schüler der 3. Etappe werden in der Klassenbildung in die Prognose der geplanten Klassen eingetragen.
  • Im Bildungsplan kann der Unterricht mit dem Fach "DAZ-3" (aus frei verfügbar) im Grundbereich in der Höhe 0,4 h pro Schüler mit Teilnahme an DAZ-3 angelegt werden.
  • Der theoretische Grundbereich berechnet den Bedarf für DAZ-3 pauschal aus der Anzahl der Schüler mit "Herkunftssprache ≠ Deutsch" und dem Merkmal "davon DAZ-3" in der Klassenbildung/Prognose.


Nähere Angaben dazu auch unter Planung Deutsch als Zweitsprache P-internal-link.png.

5 Planung des Bedarfes für inklusive Unterrichtung

Gesetzliche Grundlagen

Klassenbildungsverordnung – SächsKlassBVO

§ 2 Gewichtung bei inklusivem Unterricht
(1) Bei der Bildung von Klassen, Gruppen und Kursen werden hinsichtlich der Obergrenze Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf höher gewichtet. Der Gewichtungszuschlag beträgt für inklusiv unterrichtete Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf
1. in den Förderschwerpunkten Sehen, Hören, körperliche und motorische Entwicklung sowie Sprache 0,5 pro Schüler, 
2. im Förderschwerpunkt Lernen 1,0 pro Schüler und 
3. in den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung sowie emotionale und soziale Entwicklung 1,5  pro Schüler. 
(2) Bei Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in mehreren Förderschwerpunkten ist der Förderschwerpunkt mit dem höchsten Gewichtungszuschlag maßgebend.
(3) Die Gewichtungszuschläge der bei der Klassen-, Gruppen- und Kursbildung zu berücksichtigenden Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf sollen in der Summe den Wert 5 nicht überschreiten. Ausnahmen sind insbesondere zulässig, wenn die Unterrichtung einer größeren Zahl von Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in bestimmten Förderschwerpunkten fachlich und pädagogisch begründet ist; § 4a Absatz 2 Satz 2 des Sächsischen Schulgesetzes gilt entsprechend.
(4) Die Absätze 1 bis 3 finden auf Förderschulen keine Anwendung.

Schulintegrationsverordnung - SchIVO

VwV Bedarf und Schuljahresablauf

Bis zur Einführung der Kooperationsverbünde erhalten Grund- und Oberschulen, die die lernzieldifferente inklusive Unterrichtung fortführen oder neu einführen, schulbezogene Anrechnungsstunden.

Umsetzung in SaxSVS

  • Bei der Bildung der Klassen, Gruppen und Kurse der Eingangsklassen (KL1, KL5, JG11 und VK/E) und der nachfolgenden Klassen (KL2, KL6, JG12) werden Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf höher gewichtet.
  • Zum ersten Stichtag wird die Zahl der inklusiv zu beschulenden Schüler anhand der Zahlen im Vorjahr geschätzt und in der Klassenbildung im Register Prognose/Statistik eingetragen. Dazu wird zu der Zahl der bereits vorhandenen Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf die Zahl der Feststellungsverfahren addiert.
  • Zum Stichtag werden nur Schüler mit dem Merkmal INKL gezählt (Klassenbildung > Register Prognose/Statistik > Zeile Inklusion).
  • Im BildungsplanP-internal-link.png können Stunden im Bereich INKL geplant werden. Diese werden aber für die Bedarfsberechnung nicht berücksichtigt, also beim Schulreferenten und im TheoGB bei der Auswahl "1.Stichtag" nicht angezeigt.
  • Aufschläge in den schulbezogenen Anrechnungen für die lernzieldifferente Unterrichtung werden durch den Schulreferenten zugewiesen.
    • GS 3 Stunden
    • OS 4 Stunden + 1 Stunde je weiterer Schüler
    • Schulversuch-ERINA-Schulen erhalten die Aufschläge in der bisherigen Höhe
  • Für Kooperationsklassen der Förderschulen an anderen Schularten werden die dafür gesondert vorgesehenen Klassentypen mit der Endung "int4" verwendet und in der Klassenbildung die KooperationsschuleP-internal-link.png eingetragen.

6 Planung schulvorbereitender Maßnahmen

Gesetzliche Grundlage

VwV Bedarf und Schuljahresablauf

II.Bedarfsberechnung, Personalzuweisung, Kapitalisierung 
6. Über den gemäß Nummer 4 und 5 ermittelten Umfang an Lehrerwochenstunden hinaus werden zugewiesen:
d) den Grundschulen und Förderschulen für Maßnahmen in der Schuleingangsphase gemäß § 5 Absatz 2 der Schulordnung Grundschulen vom 3. August 2004 (SächsGVBl. S. 312), die zuletzt durch die Verordnung vom 4. Mai 2018 (SächsGVBl. S. 253) geändert worden ist, und § 14a Absatz 2 der Schulordnung Förderschulen vom 3. August 2004 (SächsGVBl. S. 317), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 7. Mai 2018 (SächsGVBl. S. 258) geändert worden ist,
aa) bei einzügiger Klassenstufe 1 3 Lehrerwochenstunden, bb) bei zweizügiger Klassenstufe 1 5 Lehrerwochenstunden, cc) bei dreizügiger Klassenstufe 1 7 Lehrerwochenstunden, dd) bei vier- und mehrzügiger Klassenstufe 1 9 Lehrerwochenstunden.
Bei Förderschulen mit mehreren Förderschwerpunkten erfolgt die Zuweisung von Lehrerwochenstunden für jeden Förderschwerpunkt gesondert.

Umsetzung in SaxSVS

  • Im Bildungsplan werden für die Planung der kooperativer schulvorbereitenden Maßnahmen die Bildungsangebote SV:KK, SV:BF und SV:EA in der entsprechenden Größe verwendet.


Siehe auch Planung der schulvorbereitenden Maßnahmen an GrundschulenP-internal-link.png.

7 Planung des Arbeitsvermögens von Studienreferendaren

Gesetzliche Grundlage Lehramtsprüfungsordnung II – LAPO II

§ 14 Ausbildung an der Schule
(3) Ab dem zweiten Ausbildungsabschnitt hat der Studienreferendar in seinen Unterrichtsfächern oder beruflichen Fachrichtungen mindestens drei Unterrichtsstunden wöchentlich zu hospitieren und in der Regel zwölf Unterrichtsstunden wöchentlich selbstständig zu unterrichten. Der selbstständige Unterricht erfolgt im Rahmen eines Lehrauftrages.

Umsetzung in SaxSVS

  • Studienreferendare werden nicht im Schulmodul angelegt, sondern kommen über den Datenaustausch an die Schule.
  • Studienreferendare im zweiten Ausbildungsabschnitt erhalten einen selbständigen Lehrauftrag entsprechend der von der LPDK übermittelten Daten.

8 Planung Seiteneinsteiger

Gesetzliche Grundlage

Lehrkräfte-Arbeitszeitverordnung

§ 4 Anrechnungen 
(3) Personenbezogene Anrechnungen werden wie folgt gewährt:
2. Lehrkräfte, die im Rahmen eines erweiterten Mentorates im Vorbereitungsdienst oder in der schulpraktischen Ausbildung für Seiteneinsteiger tätig sind, erhalten je nach Umfang der Ausbildungsverpflichtung Anrechnungsstunden.

Umsetzung in SaxSVS

  • Seiteneinsteiger werden entsprechend ihres Arbeitsvermögens laut LPDK von den Schulen verplant.
  • Anrechnungen für Mentorenstunden werden als Aufschläge auf die schulbezogenen Anrechnungen durch die Schulreferenten verteilt und an der Schule später in der Tabelle "Anrechnungen, Ermäßigungen, Freistellungen, Minderungen und Funktionen" (AEFM) mit der Auswahl "Mentorentätigkeit" vergeben.

9 Planung von voraussichtlichem Mehraufwand in Schulen mit Besonderheiten

Gesetzliche Grundlage

VwV Bedarf und Schuljahresablauf

II. Bedarfsberechnung, Personalzuweisung, Kapitalisierung 
6. Über den gemäß Nummer 4 und 5 ermittelten Umfang an Lehrerwochenstunden hinaus werden zugewiesen:
f)den Gymnasien mit vertiefter Ausbildung zusätzlich je Schüler
aa) bei sportliche Vertiefung 1,0 Lehrerwochenstunden, bb) bei musischer Vertiefung 0,7 Lehrerwochenstunden, cc) bei sprachlicher Vertiefung 0,28 Lehrerwochenstunden, dd) bei mathematisch-naturwissenschaftlicher Vertiefung 0,28 Lehrerwochenstunden.
Grundlage zur Berechnung des theoretischen Grundbereiches der Sekundarstufe II ist die Kurswahl der Schüler.

Umsetzung in SaxSVS

  • Bei der Planung werden die voraussichtlichen Mehraufwände berücksichtigt. Dies gilt für:
    • Gymnasien mit vertiefter Ausbildung,
    • sorbische und andere Schulen im deutsch-sorbischen Gebiet
  • Die Aufschläge für Gymnasien mit vertiefter Ausbildung werden in der Sekundarstufe 1 anhand der Schülerzahl in der Prognose in der Zeile davon §4-Schüler berechnet.
  • Diese Schülerzahl entsteht bei der Hochrechnung in der Sekundarstufe I aus den Schülern mit dem Bildungsgang (Art/BG) = V:xx und in der Sekundarstufe II aus den Schülern mit einem Haken bei §4 in der Kurswahl.
An sorbischen Schulen kann der zweisprachige Unterricht in den Sachfächern in kooperativen Lehrformen (zum Beispiel Team-Teaching) oder durch zweisprachige Unterrichtsmodule erteilt werden. Die Entscheidung hierüber trifft das Landesamt für Schule und Bildung im Benehmen mit der Schulleitung und dem Schulkoordinator. Die Anzahl der Sachfächer mit zweisprachigem Unterricht kann im Grundschulbereich drei und ab Klassenstufe 5 fünf Sachfächer betragen.


10 Terminüberblick 1. Stichtag zum Schuljahr 2019/2020

  • 1. Stichtag im Schuljahr 2019/2020 ist der 20. März 2019.


H-1stichtag-monate-2019.png


  • Durch das Landesamt für Schule und Bildung wurden folgende Termine für die Schulleitungen festgelegt:
    • ab sofort bis spätestens 08. März - Sendetermin für die Prognose der Schüler und Klassen an Grundschulen sowie der weitergeführten Klassen der Schularten Oberschule (außer Klassenstufe 7), Gymnasium und Förderschule.
    • bis spätestens 20. März - Sendetermin der Schulen für die Prognosen aller Klassen (inkl. Eingangsklassen und Klasse 7 der Schulart Oberschule) hinsichtlich Klassenbildung, Schülerzahlen, Bildungsplan inkl. Gruppenbildung, Wahl der Fremdsprachen, Bildungsgänge, Kurse sowie der Freistellungen und Minderungen.
    • letzter Sendetermin für den Abschluss der Kontrollphase an LaSuB - 04. April.

11 Checkliste und Aufgaben je allgemeinbildende Schule

Die Checkliste enthält die zum 1. Stichtag notwendigen Aufgaben mit entsprechenden Hinweisen.
Eine ausführliche Anleitung wird auf der Seite Anleitung 1. Stichtag für SchulleitungenP-internal-link.png bereitgestellt. Die Checkliste enthält in der rechten Spalte Verlinkungen auf diese Seite.

Aufgaben und Hinweise Ansicht in SaxSVS und Verlinkungen zur Anleitung

Kontrolle des Arbeitsvermögens der Lehrkräfte nach aktuellem Kenntnisstand
Check.png Arbeitsvermögen laut Vertrag
Check.png Anrechnungen für Weiterbildungen
Check.png Ermäßigungen für Alter und Schwerbehinderung
Check.png langfristiger Ausfall ggf. Mutterschutz
Check.png bereits beendete Abordnungen und Ruhestand
Check.png Arbeitsvermögens für Studienreferendare im zweiten Ausbildungsabschnitt

Bildung der weitergeführten Klassen und sobald bekannt der Eingangsklassen (Klasse 1 an GS, FS und Klasse 5 an OS und GYM
Check.png Klassen bilden
Check.png wenn Beantragung geplant, die Ausnahmegenehmigungen mit Fallgruppe erfassen

die Fallgruppe wird nur bei der betroffenen zusätzlich gebildeten Klasse eingetragen

Check.png Klassenlehrer den Klassen zuordnen

Check.png Automatische Versetzung durchführen

  • Ausnahmen: Klassen im jahrgangsübergreifenden Unterricht, LRS-Klassen von KL3:I nach KL3:II und Klassen an Klinikschulen

Schülerdaten überprüfen und ggf. nachtragen
Check.png Wahlfächer Ethik/Religion => Gruppenzuordnung durchführen
Check.png Oberschule Klassenstufe 10: Wahlfächer Kunst/Musik => Gruppenzuordnung durchführen
Check.png Oberschule Klassenstufe 10: Wahlfächer Geschichte/Geographie/Gemeinschaftskunde => Gruppenzuordnung durchführen
Check.png Fremdsprachen
Check.png Zeitscheiben Herkunftssprache ≠ Deutsch für DAZ-1, 2 und 3
Check.png eingetragener Bildungsgang/Profil
Check.png(schwerst-)mehrfach Behinderungen
Check.png Förderschwerpunkte
Check.png Zeitscheiben für Inklusion
Check.png für §4-Schüler Merkmal in der Kurswahl bzw. in der SEKI Art/BG mit V:xx im Register Versetzung

Prognose aktualisieren und Schülerzahlprognosen eintragen
Check.png Schülerzahlen der Klassen außer für LRS-Klassen 3/1
Check.png Ethik, evangelische und katholische Religion
Check.png 2. Fremdsprache
Check.png Herkunftssprache ≠ Deutsch, VKA-Etappe1, 2 und DAZ-3, getrennt nach Geschlecht
Check.png inklusive Unterrichtung (bestehende + neu beantragte)
Check.png RS/HS
Check.png mehrfach-/schwerstmehrfach behindert
Check.png Gastschüler Religion
Check.png §4-Schüler an Gymnasien mit vertiefter Ausbildung
Check.png Oberschule Klassenstufe 10: Wahlfächer Kunst, Musik, Geschichte, Geographie und Gemeinschaftskunde

Bildungsplan inkl. Gruppenbildung

Check.png Unterricht planen
Check.png wenn Ausnahmegenehmigungen geplant sind, die Fallgruppen erfassen

nur bei der betroffenen zusätzlich gebildeten Gruppe
Check.png Freistellungen für ÖPR und Minderungen für den Einsatz in der Oberstufe (K6/K9) vergeben
Check.png Lehrereinsatzplanung vornehmen
soweit möglich, für die Anzeige von fächerspezifischem Bedarf

Check.png Nur Gymnasium: Profilgruppen prognostisch bilden

Schülerzuordnung noch nicht notwendig!
Check.png Nur Gymnasium: Kurswahl und Kursbildung
Schülerzuordnung zu den Kursen noch nicht notwendig!

Planung des Unterrichts ev./kath. Religion
Check.png Unterricht im Bildungsplan anlegen
Check.png Personaleinsatz

Personaleinsatz bei eigenem Personal planen!
Bei einer geplanten Abordnung einen Jokerlehrer einsetzen!
Falls eine kirchliche Lehrkraft benötigt wird, den Einsatz frei lassen!
Schülerzuordnung ist noch nicht notwendig!

Check.png Durchführen der Plausiprüfungen mit der Plausi-Art „1. Stichtag“

Check.png Sendung der Daten auf den 1.Stichtag

Vor der Abgabe des Stichtages wird automatisch geprüft, ob die Plausiprüfungen durchgeführt worden sind.

12 Downloads

PDF-Version - Handreichung 1-Stichtag für Schulleitungen.pdf
Checkliste einzeln - Checkliste 1-Stichtag.pdf