Handreichung 1. Stichtag für Schulleitungen

modified 2018-08-10; 07:40:41
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1 Änderungen zum Vorjahr und wichtige Hinweise

2 Planungsgrundsätze zum 1. Stichtag

  • Alle Schülerzahlen werden zum 1. Stichtag aus den Prognosewerten in der Maske KlassenbildungP-internal-link.png ermittelt.
  • Ausnahmegenehmigungen zur Klassen- und Gruppenbildung sind bei der betroffenen zusätzlich gebildeten Klasse oder Gruppe unbedingt mit der entsprechenden Fallgruppe zu versehen. Bei Klassen erfolgt dies in der KlassenbildungP-internal-link.png und bei Gruppen im BildungsplanP-internal-link.png.
  • Für die Bedarfsberechnung der schulbezogenen Anrechnungen (sbA) werden die der Schule laut Lehrkräfte-Arbeitszeitverordnung theoretisch zustehenden Stunden herangezogen. Soweit über die Vergabe der sbA bereits zum 1. Stichtag entschieden wurde, können diese wie bisher geplant werden. Die im Schulmodul verplanten Stunden werden aber beim Referenten bei Auswahl "1. Stichtag" nicht angezeigt.

2.1 Planung des Ergänzungsbereiches

  • Der Ergänzungsbereich muss zum 1. Stichtag nicht mehr geplant werden. Die Berechnung erfolgt auf Basis der prognostischen Schülerzahl/Klassenzahl entsprechend der VwV Bedarf und Schuljahresablauf und den Bedarfsplanungsgrundsätzen.
  • Die Ausreichung des Ergänzungsbereiches erfolgt auf der Grundlage der zur Verfügung stehenden Ressourcen und kann vom theoretisch berechneten Wert abweichen. Die Abweichung wird vom SMK festgelegt.

2.2 Planung des Bedarfes für Migranten

  • Schüler in Vorbereitungsklassen bzw. Vorbereitungsgruppen für Migranten werden wie folgt prognostiziert:

1. Etappe und 2. Etappe

  • in der Stufe VKA Klassen vom Typ:
  • MS:VKA, GS:VKA oder AFS:x:VKA anlegen
  • voraussichtliche Schülerzahlen in die Prognose der Regelklasse, der die VKA-Schüler zugeordnet sind, eintragen, nicht in die Prognose der VKA-Klasse
  • im Bildungsplan Unterricht mit dem Fach "DAZ" (aus frei verfügbar) als Mehrstufengruppe anlegen

siehe Planung Deutsch als ZweitspracheP-internal-link.png und Handbuch SaxSVS Kapitel 7P-internal-link.png

3. Etappe (DAZ-3)
  • Schüler der 3. Etappe in den Prognosen der geplanten Klassen berücksichtigen
  • 0,4 h pro Migrant mit Teilnahme an DAZ-3 im GB planen
  • im Bildungsplan Unterricht mit dem Fach "DAZ-3" (aus frei verfügbar) anlegen
  • Der theoretische Grundbereich berechnet die Stunden für DAZ-3 aus der Anzahl der Migranten mit dem Merkmal "aktuelle VKA-Etappe" = DAZ-3 mal 0,4.

Nähere Angaben dazu auch unter Planung Deutsch als Zweitsprache P-internal-link.png.

2.3 Planung des Bedarfes für inklusive Unterrichtung

  • Ab dem Schuljahr 2018/2019 wirkt sich die Schülerzahl der Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf auf die Schülerobergrenze der Klassen aus. Dies findet 2018/2019 erstmals auf die Klassen-, Gruppen- und Kursbildung für die Eingangsklassenstufen des jeweiligen Schuljahres Anwendung. Siehe Klassenbildungsverordnung – SächsKlassBVO
  • Bei der Bildung der Klassen, Gruppen und Kurse der Eingangsklassen (KL1, KL5, JG11 und VK/E) werden Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf höher gewichtet:
    • Förderschwerpunkt Hören, Sehen, körperlich-motorische Entwicklung, Sprache: 0,5 pro Schüler
    • Förderschwerpunkt Lernen: 1,0 pro Schüler
    • Förderschwerpunkt emotional-soziale Entwicklung und geistige Entwicklung: 1,5 pro Schüler.
  • Zum ersten Stichtag wird die Zahl der inklusiv zu beschulenden Schüler anhand der Zahlen im Vorjahr geschätzt und in der Klassenbildung > Register Prognose/Statistik eingetragen.
  • Dazu wird zur Zahl der bereits vorhandenen Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf die Zahl der Feststellungsverfahren addiert.
  • Schüler im Schulversuch Inklusion sind in der Form INT 2 zu führen.
  • Für Klassen der Form INT 4 an Allgemeinbildenden Förderschulen sind die dafür gesondert vorgesehenen Klassentypen mit der Endung "int4" zu verwenden und die Kooperationsschule einzutragenP-internal-link.png.
  • Zum Stichtag sind nur Schüler mit dem Merkmal INT 2 zu zählen (Klassenbildung > Register Prognose/Statistik > Zeile Integration).
  • Im BildungsplanP-internal-link.png können Stunden im Bereich SCHIVO geplant werden. Diese werden aber für die Bedarfsberechnung nicht berücksichtigt, also beim Schulreferenten und im TheoGB bei der Auswahl "1.Stichtag" nicht angezeigt.

2.4 Planung des Arbeitsvermögens von Lehramtsanwärtern/Referendaren (LAA/Ref)

  • Lehramtsanwärter/Referendare werden nicht im Schulmodul angelegt sondern kommen über den Datenaustausch an die Schule.
  • Lehramtsanwärter/Referendare im zweiten Ausbildungsabschnitt erhalten einen selbständigen Lehrauftrag nach Lehramtsprüfungsordnung II – LAPO II entsprechend der von der LPDK übermittelten Daten.

2.5 Planung Seiteneinsteiger

  • Seiteneinsteiger werden entsprechend ihres Arbeitsvermögens laut LPDK von den Schulen verplant.
  • Anrechnungen für Mentorenstunden werden als Aufschläge auf die schulbezogenen Anrechnungen durch die Schulreferenten verteilt und an der Schule später in der Tabelle "Anrechnungen, Ermäßigungen, Freistellungen, Minderungen und Funktionen" (AEFM) mit der Auswahl "Mentorentätigkeit" vergeben.

2.6 Planung von voraussichtlichem Mehraufwand in Schulen mit Besonderheiten

Voraussichtliche Mehraufwände können in der Prognose berücksichtigt werden. Dies gilt für:

  • Klassen, die eine Ausnahmegenehmigung erhalten sollen,
  • Gruppen, die über Ausnahmegenehmigung gebildet werden sollen,
  • Gymnasien mit vertiefter Ausbildung,
  • sorbische und andere Schulen im deutsch-sorbischen Gebiet

Erteilte Ausnahmegenehmigungen sind an der Klasse bzw. an der Gruppe zu erfassen. Siehe dazu in der Anleitung die Punkte KlassenbildungP-internal-link.png und BildungsplanP-internal-link.png.

2.7 Planung schulvorbereitender Maßnahmen an Grundschulen

Bei der Planung der kooperativer schulvorbereitenden Maßnahmen sind die Bildungsangebote SV:KK, SV:BF und SV:EA zu verwenden.
Siehe auch Planung der schulvorbereitenden Maßnahmen an GrundschulenP-internal-link.png.

2.8 Kürzungen in Klassenbildung und Tafelfächern

Voraussichtliche Kürzungen sind zum 1. Stichtag nur zu berücksichtigen, wenn der Unterricht in Religion/Ethik nicht zweistündig gewährleistet werden kann.

3 Terminüberblick 1. Stichtag zum Schuljahr 2018/2019

H-1stichtag-terminueberblick-2018.png
H-1stichtag-monate-2018.png

Durch das Landesamt für Schule und Bildung wurden folgende Termine für die Schulleitungen festgelegt:

  • ab sofort bis spätestens 09. März = Sendetermin für die Prognose der Schüler und Klassen an Grundschulen sowie der weitergeführten Klassen der Schularten Oberschule (außer Klassenstufe 7), Gymnasium und allgemein bildende Förderschule.
  • bis spätestens 16. März = Sendetermin der Schulen für die Prognosen aller Klassen (inkl. Eingangsklassen und Klasse 7 der Schulart Oberschule) hinsichtlich Klassenbildung, Schülerzahlen, Bildungsplan inkl. Gruppenbildung, Wahl der Fremdsprachen, Profile, Bildungsgänge, Kurse sowie der Freistellungen und Minderungen.

4 Checklisten und Aufgaben je allgemeinbildende Schule

Die Checkliste enthält die zum 1. Stichtag notwendigen Aufgaben mit entsprechenden Hinweisen.
Eine ausführliche Anleitung wird auf der Seite Anleitung 1. Stichtag für SchulleitungenP-internal-link.png bereitgestellt. Die Checkliste enthält in der rechten Spalte Verlinkungen auf diese Seite.

Aufgaben und Hinweise Ansicht in SaxSVS und Verlinkungen zur Anleitung

Kontrolle des Arbeitsvermögens der Lehrkräfte nach aktuellem Kenntnisstand
Check.png Arbeitsvermögen laut Vertrag
Check.png Anrechnungen für Weiterbildungen
Check.png Ermäßigungen für Alter und Schwerbehinderung
Check.png langfristiger Ausfall ggf. Mutterschutz
Check.png bereits beendete Abordnungen und Ruhestand
Check.png Arbeitsvermögens für Lehramtsanwärter/Referendare im zweiten Ausbildungsabschnitt

Bildung der weitergeführten Klassen und sobald bekannt der Eingangsklassen (Klasse 1 an GS, FS und Klasse 5 an OS und GYM
Check.png Klassen bilden
Check.png wenn Beantragung geplant, die Ausnahmegenehmigungen mit Fallgruppe erfassen

die Fallgruppe wird nur bei der betroffenen zusätzlich gebildeten Klasse eingetragen

Check.png Klassenlehrer den Klassen zuordnen

Check.png Automatische Versetzung durchführen

  • Ausnahmen: Klassen im jahrgangsübergreifenden Unterricht, LRS-Klassen von KL3:I nach KL3:II und Klassen an Klinikschulen

Schülerdaten überprüfen und ggf. nachtragen
Check.pngWahlfächer Ethik/Religion => Gruppenzuordnung durchführen
Check.pngFremdsprachen
Check.pngMigranten und DAZ-3
Check.pngeingetragener Bildungsgang/Profil
Check.png(schwerst-)mehrfach Behinderungen
Check.pngFörderschwerpunkte
Check.pngIntegrationen, soweit diese bereits bestehen
Check.pngfür §4-Schüler Merkmal in der Kurswahl bzw. in der SEKI Art/BG mit V:xx im Register Versetzung

Prognose aktualisieren und Schülerzahlprognosen eintragen
Check.png Schülerzahlen der Klassen außer für LRS-Klassen 3/1
Check.png Ethik, evangelische und katholische Religion
Check.png 2. Fremdsprache
Check.png Migranten, DAZ-3 getrennt nach Geschlecht
Check.png Integration (bestehende + neu beantragte)
Check.png RS/HS
Check.png(schwerst-)mehrfach behindert
Check.png Gastschüler Religion
Check.png §4-Schüler an Gymnasien mit vertiefter Ausbildung

Bildungsplan inkl. Gruppenbildung

Check.png Unterricht planen
Check.png Ausnahmegenehmigungen geplant, die Fallgruppen erfassen

nur bei der betroffenen zusätzlich gebildeten Gruppe
Check.png Freistellungen für ÖPR und Minderungen für den Einsatz in der Oberstufe vergeben
Check.png Lehrereinsatzplanung vornehmen
soweit möglich, für die Anzeige von fächerspezifischem Bedarf

Check.png Nur Gymnasium: Profilgruppen prognostisch bilden

Schülerzuordnung noch nicht notwendig!
Check.png Nur Gymnasium: Kurswahl und Kursbildung
Schülerzuordnung zu den Kursen noch nicht notwendig!

Planung des Unterrichts ev./kath. Religion
Check.png Unterricht im Bildungsplan anlegen
Check.png Personaleinsatz

Personaleinsatz bei eigenem Personal planen!
Bei einer geplanten Abordnung einen Jokerlehrer einsetzen!
Falls eine kirchliche Lehrkraft benötigt wird, den Einsatz frei lassen!
Schülerzuordnung ist noch nicht notwendig!

Check.png Durchführen der Plausiprüfungen mit der Plausi-Art „1. Stichtag“

Check.png Sendung der Daten auf den 1.Stichtag

Vor der Abgabe des Stichtages wird automatisch geprüft, ob die Plausiprüfungen durchgeführt worden sind.

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PDF-Version - Handreichung 1-Stichtag für Schulleitungen.pdf
Checkliste einzeln - Checkliste 1-Stichtag.pdf