Aus Saxsvs

Handreichung 2. Stichtag für Schulleitungen

modified 2022-09-27; 11:42:50

1 Änderungen zum Vorjahr

  • Die Klassenbildungsverordnung – SächsKlassBVO und die aktuelle VwV Bedarf und Schuljahresablauf sind bezüglich der Gewichtungszuschläge bei inklusivem Unterricht für die Eingangsklassen (KL1, KL5, JG11 und VK/E) und die nachfolgenden Klassen (KL2, KL3, KL4, KL6, KL7, KL8, Kl9 und JG12) bei der Klassen- und Gruppenbildung sowie der Bedarfsberechnung für den Grundbereich und den Ergänzungsbereich zu beachten.
  • Die besonderen Klassen- und Gruppenobergrenzen für Vorbereitungsklassen und -gruppen sind im Zeitraum vom 12.05.2022 bis einschließlich 31.07.2023 ausgesetzt. Damit gilt die Klassenobergrenze von 28 Schülern gem. § 4a Abs. 2 Satz 1 SächsSchulG sowie die Gruppengrößen nach Abschnitt 1 der Anlage zur Sächsischen Klassenbildungsverordnung.

2 Hinweise zur Planung zum 2. Stichtag

Im Schuljahr 2022/2023 ist der 2. Stichtag (13. Oktober 2022) wieder der Endtermin für die Stichtagsmeldung!
Konkret bedeutet dies, dass alle Korrekturarbeiten bis zum 12.10.2022 abgeschlossen sein müssen und an diesem Tag die letzte Möglichkeit besteht, Daten mit SaxSVS über einen Datenaustausch „2. Stichtagsmeldung/Pegasus“ zu senden. Siehe auch Terminüberblick 2. Stichtag zum Schuljahr 2022/2023P-internal-link.png


Umgang mit Ressourcen

  • Für die gesamte Planung bzw. den gesamten Lehrereinsatz gilt die Verpflichtung zum sparsamen Umgang mit den verfügbaren Ressourcen. Ergänzungsbereich (EB) wird grundsätzlich erst ausgereicht, wenn alle Möglichkeiten zur Sicherung des Grundbereiches (GB) ausgeschöpft sind.


Bezüge auf die VwV Bedarf und Schuljahresablauf

I. Geltungsbereich und Grundsätze 
2. Grundsätze a) Die Regelungen dieser Verwaltungsvorschrift begründen weder Ansprüche auf eine bestimmte Unterrichtsorganisation noch Ansprüche auf Personal oder Stellen.


Übernahme der Daten in die amtliche Schulstatistik Pegasus


Unterricht in Religion und Ethik

  • Die Planung von Religionsunterricht und Ethik erfolgt nach Absatz 5.5 der VwV Religion und Ethik: "Der Religionsunterricht wird grundsätzlich entsprechend den jeweils geltenden Stundentafeln erteilt, sofern die personellen Voraussetzungen gemäß Teil A Nr. 4 vorliegen. Das Landesamt für Schule und Bildung sichert vorrangig jeweils für das Gebiet der Regionalstelle die flächendeckende Absicherung des Religionsunterrichts mit einer Wochenstunde."


Schwimmbegleitung

  • Die Stunden zur Schwimmbegleitung an Grund- und Förderschulen werden durch den Schulreferenten pro Schule als Pauschale zugewiesen und dann in der entsprechenden Höhe im Bildungsplan verplant.


Jahrgangsübergreifender Unterricht


Planung des Ergänzungsbereiches

  • Alle Schularten bilden den vom Landesamt für Schule und Bildung zugewiesenen Ergänzungsbereich ab.
  • Die Zuweisung kann von den Werten der VwV Bedarf und Schuljahresablauf abweichen, da es sich um ein Budget handelt.
  • Lehrkräfte mit Arbeitsvermögen, die nicht mit Unterrichtseinsatz geplant werden können (Beschäftigungsverbot, präsenzbefreit, ...), werden im Ergänzungsbereich geplant.


3 Planung des Bedarfes für Schüler mit Herkunftssprache ungleich Deutsch

Gesetzliche Grundlagen

Sächsische Konzeption zur Integration von Migranten

Lehrplan Deutsch als Zweitsprache


VwV Bedarf und Schuljahresablauf unter Beachtung von Punkt 1 der Planungshinweise zum 2. Stichtag

II. Bedarfsberechnung, Personalzuweisung, Kapitalisierung 
6. Über den gemäß Nummer 4 und 5 ermittelten Umfang an Lehrerwochenstunden hinaus werden zugewiesen: b) 0,4 Lehrerwochenstunden für jeden Schüler, der im Rahmen der dritten Etappe der Sächsischen Konzeption zur Integration von Migranten vom 1. August 2000 (MBl. SMK S. 149), zuletzt enthalten in der Verwaltungsvorschrift vom 11. Dezember 2017 (SächsABl.SDr. S. S 409) in eine Regelklasse oder in einen Kurs integriert ist


Umsetzung in SaxSVS

1.Etappe und 2.Etappe
  • In der Stufe VKA Klassen in Absprache mit dem Schulreferenten und dem Migrationsbeauftragten des Standortes Klassen anlegen.
  • Schüler der 1. und 2. Etappe den Regelklassen zuordnen (mit Ausnahme der Kollegs).
  • In den Schülerdaten im Register "Migration/DAZ" die für die DAZ-Etappen das "von"- und "bis"-Datum eintragen.
  • Im Bildungsplan Unterricht mit dem Fach "DAZ" als Mehrstufengruppe anlegen.

siehe Planung Deutsch als Zweitsprache P-internal-link.png und Handbuch SaxSVS Kapitel 7P-internal-link.png

  • Die Betreuungslehrer der Schule erhalten automatisch pro gebildeter VKA-Klasse 2 Stunden schulbezogene Anrechnungen.
3. Etappe
  • Schüler der 3. Etappe den Regelklassen zuordnen.
  • In den Schülerdaten im Register "Migration/DAZ" die für die DAZ-3 das "von"- und "bis"-Datum eintragen.
  • Unter Beachtung der Planungshinweise zum 2. Stichtag als Planungsansatz 0,3 Std. pro Schüler mit Teilnahme an DAZ-3 im Grundbereich planen.
  • Im Bildungsplan Unterricht mit dem Fach "DAZ-3" (aus frei verfügbar) anlegen, nur wenn Lehrerarbeitsvermögen zur Deckung dieser Stunden vorhanden ist.
  • Sollten es die personellen Ressourcen der Schule ermöglichen, so können in Absprachen zwischen Schulleitung und Schulreferenten bis zu 0,4 Lehrerwochenstunden je DaZ-3 Schüler im Grundbereich ausgereicht werden. Der Einsatz von Ressourcen aus dem Ergänzungsbereich zur zusätzlichen Förderung von Schülern mit Migrationshintergrund bleibt davon unbenommen.

Nähere Angaben dazu auch unter Planung Deutsch als ZweitspracheP-internal-link.png.

3.1 Aufnahme ukrainischer Schülerinnen und Schüler

  • Ukrainische Schülerinnen und Schüler werden in den Regelklassen vollintegriert, wenn sie der 3. Etappe (DaZ-3) zugeordnet werden können.
  • Ukrainische Schülerinnen und Schüler können in Regelklassen teilintegriert werden, wenn sie der 1. oder 2. Etappe (DaZ-1/DaZ-2) zugeordnet werden können. Voraussetzung ist hierbei allerdings, dass entsprechende Kapazitäten zur Aufnahme in den VKA-Klassen und Regelklassen vorhanden sind.
  • Im Normalfall sollte bei allen ukrainischen Schülerinnen und Schüler eine der Etappen DaZ-1, DaZ-2 oder DaZ-3 eingetragen sein!
  • Wenn keine Aufnahmekapazitäten in den Regelklassen bestehen, werden in Absprache mit den Fachreferaten des LaSuB, Klassen des Klassentyps
GS:VKA:UKR Vorbereitungsklasse für Schüler deren Herkunftssprache nicht Deutsch ist aus der Ukraine an der Grundschule
MS:VKA:UKR Vorbereitungsklasse für Schüler deren Herkunftssprache nicht Deutsch ist aus der Ukraine an der Oberschule
GYM:VKA:UKR Vorbereitungsklasse für Schüler deren Herkunftssprache nicht Deutsch ist aus der Ukraine am Gymnasium
P63:VKA:UKR Vorbereitungsklasse für Schüler deren Herkunftssprache nicht Deutsch ist aus der Ukraine an der Schule nach §63d
OSP:VKA:UKR Vorbereitungsklasse für Schüler deren Herkunftssprache nicht Deutsch ist aus der Ukraine an der OS+
GMS:VKA:UKR Vorbereitungsklasse für Schüler deren Herkunftssprache nicht Deutsch ist aus der Ukraine an der GMS
AFS:B:VKA:UKR Vorbereitungsklasse für Schüler deren Herkunftssprache nicht Deutsch ist aus der Ukraine an der FS:B
AFS:H:VKA:UKR Vorbereitungsklasse für Schüler deren Herkunftssprache nicht Deutsch ist aus der Ukraine an der FS:H
AFS:K:VKA:UKR Vorbereitungsklasse für Schüler deren Herkunftssprache nicht Deutsch ist aus der Ukraine an der FS:K
AFS:L:VKA:UKR Vorbereitungsklasse für Schüler deren Herkunftssprache nicht Deutsch ist aus der Ukraine an der FS:L
B2:KOL:VKA:UKR Vorbereitungsklasse für Schüler deren Herkunftssprache nicht Deutsch ist aus der Ukraine am Kolleg

gebildet und die ukrainischen Schülerinnen und Schüler diesen Klasse zugeordnet.

  • Es werden, außer zu diesen oben genannten speziellen Klassentypen, keine Schülerinnen und Schüler den VKA-Klassen zugeordnet.
  • Um die ukrainischen Schülerinnen und Schüler eindeutig erkennen zu können, sollte bei diesen unbedingt auch die Staatsangehörigkeit Ukraine als 1. oder 2. Staatsangehörigkeit eingetragen werden!

4 Planung des Bedarfes für inklusive Unterrichtung

Gesetzliche Grundlagen

Klassenbildungsverordnung – SächsKlassBVO

§ 2 Gewichtung bei inklusivem Unterricht
(1) Bei der Bildung von Klassen, Gruppen und Kursen werden hinsichtlich der Obergrenze Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf höher gewichtet. Der Gewichtungszuschlag beträgt für inklusiv unterrichtete Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf
1. in den Förderschwerpunkten Sehen, Hören, körperliche und motorische Entwicklung sowie Sprache 0,5 pro Schüler, 
2. im Förderschwerpunkt Lernen 1,0 pro Schüler und 
3. in den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung sowie emotionale und soziale Entwicklung 1,5  pro Schüler. 
(2) Bei Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in mehreren Förderschwerpunkten ist der Förderschwerpunkt mit dem höchsten Gewichtungszuschlag maßgebend.
(3) Die Gewichtungszuschläge der bei der Klassen-, Gruppen- und Kursbildung zu berücksichtigenden Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf sollen in der Summe den Wert 5 nicht überschreiten. Ausnahmen sind insbesondere zulässig, wenn die Unterrichtung einer größeren Zahl von Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in bestimmten Förderschwerpunkten fachlich und pädagogisch begründet ist; § 4a Absatz 2 Satz 2 des Sächsischen Schulgesetzes gilt entsprechend.
(4) Die Absätze 1 bis 3 finden auf Förderschulen keine Anwendung.

Sächsisches Schulgesetz

§ 4c Sonderpädagogischer Förderbedarf 
(5) Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden auf Wunsch der Eltern, volljährige Schüler auf eigenen Wunsch, in allen Schularten gemeinsam mit Schülern ohne sonderpädagogischen Förderbedarf inklusiv unterrichtet, soweit
   1. dies unter Berücksichtigung der organisatorischen, personellen und sächlichen Voraussetzungen dem individuellen Förderbedarf des Schülers entspricht, 
   2. die Funktionsfähigkeit des Unterrichts nicht erheblich beeinträchtigt wird und 
   3. keine akute Selbst- oder Fremdgefährdung festgestellt wird. 
Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf können nach Maßgabe der Schul- und Prüfungsordnungen auch dann an Schulen gemäß den §§ 6 und 14 Absatz 1 beschult werden,   wenn sie andere als deren Abschlüsse anstreben (lernzieldifferente Beschulung). Bei inklusiver Unterrichtung soll unter Berücksichtigung der Spezifika der einzelnen Förderschwerpunkte hinsichtlich der Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf
   1. eine ausgewogene Klassenbildung erfolgen und 
   2. durch die Schulaufsichtsbehörde zusätzliches Lehrerarbeitsvermögen unterstützend zur Verfügung gestellt werden. 

VwV Bedarf und Schuljahresablauf unter Beachtung von Punkt 1 der Planungshinweise zum 2. Stichtag

II. Bedarfsberechnung, Personalzuweisung, Kapitalisierung 
6. Über den gemäß Nummer 4 und 5 ermittelten Umfang an Lehrerwochenstunden hinaus werden zugewiesen: a) bis zu 5 Lehrerwochenstunden je inklusiv unterrichtetem Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf gemäß § 4c Absatz 5 des Sächsischen Schulgesetzes,
16. Grund- und Oberschulen, die die lernzieldifferente inklusive Unterrichtung umsetzen, erhalten schulbezogene Anrechnungsstunden. Diese sollen insbesondere genutzt werden für:
   a) die Weiterentwicklung des Schulkonzepts unter dem Aspekt Inklusion,
   b) die Planung und Koordinierung der inklusiven Förderung,
   c) Maßnahmen, die einen lernzieldifferenten Unterricht ermöglichen,
   d) die Kooperation der Lehrkräfte und Zusammenarbeit mit Dritten.
Das Landesamt für Schule und Bildung weist die Anrechnungsstunden zu. Der Umfang ist nach dem Grad und der Ausprägung des sonderpädagogischen Förderbedarfs zu bemessen.
17. Pro Kooperationsverbund werden bis zu sechs Anrechnungsstunden für dessen Koordination zur Verfügung gestellt. Das Landesamt für Schule und Bildung weist die Anrechnungsstunden jeweils der Schule zu, die die Koordinierung im Kooperationsverbund übernimmt.

Umsetzung in SaxSVS

  • Unter Beachtung der Planungshinweise zum 2. Stichtag wird auf der Basis der Schülerdaten für die Inklusion ein Gesamt-Budget geschaffen. Dieses Gesamtbudget berechnet sich aus:
Arbeitsvermögen aus Regelschule
Arbeitsvermögen aus FS
Grundschule
1,5
0,5
Oberschule, Oberschule+ und Schulen nach §63d SächsSchulG
2,5
0,5
Gymnasium und BBS
2,5
0,5
Gemeinschaftsschule
2,5
0,5
  • Es ist Aufgabe des Landesamtes für Schule und Bildung dieses Gesamt-Budget auf die betreffenden Schulen und Schüler aufzuteilen und diesen zuzuweisen. Es ist nicht Ziel, jedem inklusiv unterrichteten Schüler die gleiche Stundenzahl zu gewähren. Die Entscheidung soll auf Grund des Einzelfalles getroffen werden.
  • In SaxSVS werden für den 2. Stichtag durch die Schule die Inklusionsstunden gemäß der Zuweisung durch das Landesamt für Schule und Bildung geplant, dazu werden die Stunden durch die Schule im Bildungsplan als Gruppenunterricht mit dem Bildungsangebot "INKL" im "GB" (Grundbereich) geplant, nur wenn Lehrerarbeitsvermögen zur Deckung dieser Stunden vorhanden ist.
  • Schülern der Inklusionsform Kooperation sind Schüler der Förderschule. Es werden in den Schülerdaten die Form Koop und der Hauptförderschwerpunkt gepflegt sowie Nebendatensätze an die kooperierende Regelschule geschickt und dort den entsprechenden Klassen zugeordnet.
  • Für Kooperationsklassen der Förderschulen an anderen Schularten werden die dafür gesondert vorgesehenen Klassentypen mit der Endung int4 verwendet und in der Klassenbildung die KooperationsschuleP-internal-link.png eingetragen.

5 Planung des Arbeitsvermögens von Studienreferendaren

Gesetzliche Grundlage

Lehramtsprüfungsordnung II – LAPO II


Umsetzung in SaxSVS

  • Studienreferendare werden nicht im Schulmodul angelegt, sondern kommen über den Datenaustausch an die Schule.
  • Studienreferendare im zweiten Ausbildungsabschnitt erhalten einen selbständigen Lehrauftrag entsprechend der von der LPDK übermittelten Daten.

6 Planung Seiteneinsteiger

Gesetzliche Grundlage

Lehrkräfte-Arbeitszeitverordnung

§ 4 Anrechnungen 
(3) Personenbezogene Anrechnungen werden wie folgt gewährt:
2. Lehrkräfte, die im Rahmen eines erweiterten Mentorates im Vorbereitungsdienst oder in der schulpraktischen Ausbildung für Seiteneinsteiger tätig sind, erhalten je nach Umfang der Ausbildungsverpflichtung Anrechnungsstunden.


Umsetzung in SaxSVS

  • Seiteneinsteiger werden entsprechend ihres Arbeitsvermögens laut LPDK von den Schulen verplant.
  • Anrechnungen für Mentorenstunden werden als Aufschläge auf die schulbezogenen Anrechnungen durch die Schulreferenten verteilt und an der Schule später in der Tabelle "Anrechnungen, Ermäßigungen, Freistellungen, Minderungen und Funktionen" (AEFM) mit der Auswahl "Mentorentätigkeit" vergeben.

7 Planung von Mehraufwänden in Schulen mit Besonderheiten

Gesetzliche Grundlage

VwV Bedarf und Schuljahresablauf unter Beachtung der Planungshinweise zum 2. Stichtag

II. Bedarfsberechnung, Personalzuweisung, Kapitalisierung 
6. Über den gemäß Nummer 4 und 5 ermittelten Umfang an Lehrerwochenstunden hinaus werden zugewiesen: f) den Oberschulen, die Klassen mit vertiefter sportlicher Ausbildung führen, zusätzlich je Schüler in der vertieften sportlichen Ausbildung 0,5 Lehrerwochenstunden,
   g) den Gymnasien mit vertiefter Ausbildung zusätzlich je Schüler
   aa) 	bei sportliche Vertiefung 	1,0 Lehrerwochenstunden,
   bb) 	bei musischer Vertiefung 	0,7 Lehrerwochenstunden,
   cc) 	bei sprachlicher Vertiefung 	0,28 Lehrerwochenstunden,
   dd) 	bei mathematisch-naturwissenschaftlicher Vertiefung 	0,28 Lehrerwochenstunden.
Grundlage zur Berechnung des theoretischen Grundbereiches der Sekundarstufe II ist die Kurswahl der Schüler,


Umsetzung in SaxSVS

Mehraufwände für Schulen mit Besonderheiten können berücksichtigt werden für:

  • Klassen, die eine Ausnahmegenehmigung erhielten,
  • Gruppen, die über Ausnahmegenehmigung gebildet werden durften,
  • Oberschulen mit vertiefter sportlicher Ausbildung, pro Schüler mit vertiefter Ausbildung können dort zusätzliche Stunden im GB ausgereicht werden,
  • Gymnasien mit vertiefter Ausbildung, pro Schüler in Gymnasien mit vertiefter Ausbildung können dort zusätzliche Stunden im GB ausgereicht werden.


Erteilte Ausnahmegenehmigungen sind an der Klasse bzw. an der Gruppe zu erfassen. Siehe dazu in der Anleitung die Punkte KlassenbildungP-internal-link.png und BildungsplanP-internal-link.png.

8 Planung schulvorbereitender Maßnahmen

Gesetzliche Grundlage

VwV Bedarf und Schuljahresablauf unter Beachtung der Planungshinweise zum 2. Stichtag

II.Bedarfsberechnung, Personalzuweisung, Kapitalisierung 
6. Über den gemäß Nummer 4 und 5 ermittelten Umfang an Lehrerwochenstunden hinaus werden zugewiesen:
d) den Grundschulen und Förderschulen für Maßnahmen in der Schuleingangsphase gemäß § 5 Absatz 2 der Schulordnung Grundschulen vom 3. August 2004 (SächsGVBl. S. 312), die zuletzt durch die Verordnung vom 4. Mai 2018 (SächsGVBl. S. 253) geändert worden ist und § 14a Absatz 2 der Schulordnung Förderschulen vom 3. August 2004 (SächsGVBl. S. 317), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 7. Mai 2018 (SächsGVBl. S. 258) geändert worden ist, insbesondere für Kooperationen mit Kindertageseinrichtungen,
aa) bei einzügiger Klassenstufe 1 3 Lehrerwochenstunden, bb) bei zweizügiger Klassenstufe 1 5 Lehrerwochenstunden, cc) bei dreizügiger Klassenstufe 1 7 Lehrerwochenstunden, dd) bei vier- und mehrzügiger Klassenstufe 1 9 Lehrerwochenstunden.
Bei Förderschulen mit mehreren Förderschwerpunkten erfolgt die Zuweisung von Lehrerwochenstunden für jeden Förderschwerpunkt gesondert.

Umsetzung in SaxSVS

  • Im Bildungsplan werden für die Planung der kooperativer schulvorbereitenden Maßnahmen die Bildungsangebote SV:KK, SV:BF und SV:EA in der entsprechenden Größe verwendet.


Siehe auch Planung der schulvorbereitenden Maßnahmen an GrundschulenP-internal-link.png.

9 Kürzungen in Klassenbildung und Tafelfächern

  • In allen Fächern des Grundbereichs ist entsprechend der gültigen Stundentafeln zu planen und die Stunden im Bildungsplan anzulegen. Falls eine Abdeckung des Bedarfs mit Lehrpersonal nicht gegeben ist, bleiben die Stunden im Personaleinsatz offen. Dadurch wird der offene Fachbedarf/planmäßige Ausfall abgebildet.
  • Kürzungen sind nur zu berücksichtigen, wenn der Unterricht in Religion/Ethik nicht zweistündig gewährleistet werden kann. In diesem Fall soll bereits der Bedarf auf 1 Wochenstunde gekürzt werden. Siehe Planungshinweise zum 2. StichtagP-internal-link.png

10 Terminüberblick 2. Stichtag zum Schuljahr 2022/2023

  • 2. Stichtag im Schuljahr 2022/2023 ist der 13. Oktober 2022.
  • Für die Berichterstattung der Schulen zum 2. Stichtag wurden folgende Termine festgelegt:

Handreichung-2tst-2022-terminleiste.png


Datum Aktion verantwortlich
bis 23. September Sendetermin der Schulen zur Prüfung der Klassen- und Gruppenbildung (Durchführen der Plausiprüfungen und Senden auf 2. Stichtag) Schule
ab 26. September bis 12. Oktober Sendetermin der Schulen zur inhaltlichen Prüfung und Übernahme in Pegasus Schule
13. Oktober Fertigstellung aller Prüfungen und Korrekturen / Einfrieren der Planungsstände Schulreferenten / SaxSVS
bis 03. November Bestätigung der Berichterstattung Schulreferenten
bis 09. November Fertigstellung der Amtlichen Schulstatistik (Pegasus) Schulen

11 Checkliste und Aufgaben je allgemeinbildende Schule

Die Checkliste enthält die zum 2.Stichtag notwendigen Aufgaben mit entsprechenden Hinweisen.
Eine ausführliche Anleitung wird auf der Seite Anleitung 2. Stichtag für SchulleitungP-internal-link.png bereitgestellt. Die Checkliste enthält in der rechten Spalte Verlinkungen auf diese Seite.

Aufgaben und Hinweise Ansicht in SaxSVS und Verlinkungen zur Anleitung
Pflege der für die Amtliche Schulstatistik (Pegasus) relevanten Schülerdaten

Check.png Stammschuleintrag

Der Stammschuleintrag ist Voraussetzung für die Zählung des Schülerdatensatzes zum Stichtag.

Check.png Anwesenheit, Staatsangehörigkeit, Muttersprache, Herkunftssprache nicht oder nicht ausschließlich Deutsch, Teilnahme DAZ

Bei Schülern in DAZ-Etappen müssen "von"- und "bis"-Daten bei DAZ-1, DAZ-2 oder DAZ-3 eingetragen sein.

Check.png Wohnorte bei den Sorgeberechtigten nach Gemeindeschlüssel
Check.png Versetzungsdaten inkl. Art/BG, Nichtversetzung, Wertung

Fehlende oder falsche Art/BG verhindern die Zählung in der Schulaufsicht und der amtlichen Schulstatistik.

Check.png Fremdsprachen
Check.png schwerstmehrfach Behinderungen
Check.png Förderschwerpunkte und sonderpädagogischer Förderbedarf aufgrund gutachterlich bestätigtem Autismus
Check.png Inklusionen

Bei Schülern mit inklusiver Unterrichtung muss eine gültige Zeitscheibe in der Tabelle „Inklusive Unterrichtung / Kooperative Unterrichtung“ eingetragen sein.

Check.png Einschulungsentscheidung bei Schulanfängern (nur an GS)
Check.png Kindergartenbesuch im Jahr vor der Schulaufnahme bei Schulanfängern (nur an GS)
Check.png Erfassung der Elternrats- und Schülerratsvorsitzenden und deren Stellvertreter inkl. der Einwilligung zur Veröffentlichung
Check.png Kontrolle der Laufbahn der Schüler

In der Laufbahn müssen für das aktuelle Schuljahr und den 1. November des vorherigen Schuljahres gültige Daten eingetragen sein.
Es sollten möglichst alle Schülerdaten für die Amtliche Schulstatistik (Pegasus) schon in SaxSVS richtig gepflegt werden, da eine Anpassung in Pegasus erst nach Einfrieren der Schule durch den Schulreferenten möglich ist.
Kontrolle des Übergangs an weiterführende Schulen

Check.png an Schulen mit Klassenstufen 5

Kontrolle der Einträge bei Übergang an Schule in der Tabelle Bildungsempfehlungen des Vorjahres bei Schülern der Klassenstufe 5

Check.png Kontrolle der eingetragenen Abschlüsse an Schulen mit Abgängern (FS, MS, GYM)

Bei Schülern in der Jokerklasse #Abg müssen im Register Abgang der Abschluss und die Zeugnisart eingetragen sein

Kontrolle des Arbeitsvermögens der Lehrkräfte, Studienreferendare und kirchlichen Lehrkräfte
Check.png Arbeitsvermögen laut Vertrag
Check.png Anrechnungen für Weiterbildungen
Check.png Ermäßigungen für Alter und Schwerbehinderung
Check.png langfristiger Ausfall ggf. Mutterschutz
Check.png beendete Abordnungen und Ruhestand
Check.png personenbezogene Anrechnungen

Vergabe/Kontrolle der schulbezogenen Anrechnungen

Pflege der Funktionen:
Check.png Beratungslehrer (Unterscheidung zwischen mit und ohne Qualifikation)
Check.png Frauenbeauftragte
Check.png Sicherheitsbeauftragte/r
Check.png Datenschutzbeauftragte/r
Check.png Gefahrstoffbeauftragte/r
Check.png PITKO
Check.png Brandschutzhelfer/in
Check.png Inklusionsbeauftragte/r
Check.png Betreuungslehrer Migranten

Wenn sich der Stundenumfang nicht ändert, wird keine neue Zeitscheibe für das Schuljahr angelegt, sondern nur die bereits existierende Zeitscheibe verlängert.
Klassenbildung überprüfen

Check.png Ausnahmegenehmigungen mit Fallgruppe erfassen

Die Fallgruppe wird nur bei der betroffenen Klasse eingetragen.
Bei Schulen mit jahrgangsübergreifenden Unterricht in der Klassenstufe 1 wird eine Ausnahmegenehmigung mit der Fallgruppe III eingetragen.
Förderschulen mit Kooperationsklassen erfassen in der Klassenbildung an der entsprechenden "int4"-Klasse die Kooperationsschule.

Check.png Kontrolle der Schülerzahlen in den Klassen im Klassen-PopUp

Bildungsplan inkl. Gruppenbildung und Planung des Ergänzungsbereiches überprüfen

Check.png Ausnahmegenehmigungen mit Fallgruppe erfassen

Die Fallgruppe wird nur bei der betroffenen Gruppe eingetragen.

Check.png keine GTA-Stunden planen, außer mit Bereich "ZB" (zusätzliches Bildungsangebot)

Check.png Zuordnung von Schülern zu Gruppen in den Bildungsangeboten der amtlichen Stundentafel

Eine Zuordnung der Schüler zu den Gruppen in allen Fächern der amtlichen Stundentafel ist wichtig für eine korrekte Übernahme der Daten in die amtl. Schulstatistik Pegasus.
Insbesondere in den Fächern Religion/Ethik, Schwimmunterricht und Schulgarten!"
Wenn Schüler in Wahlfächern Religion/Ethik nicht den Gruppen zugeordnet wurden, fehlt der Eintrag für das Wahlfach außerdem auch in den Schülerdaten im Register Wahlfächer.

Check.png Erfassung des Personaleinsatzes der Lehrkräfte und Studienreferendare

Check.png Durchführung der Plausiprüfungen zum 2. Stichtag und zu Pegasus vor der Stichtagsmeldung

Check.png Sendung der Daten auf den 2. Stichtag
Vor der Abgabe des Stichtages wird automatisch geprüft, ob vorher die Plausiprüfungen durchgeführt worden sind.
Die Daten werden automatisch auch in die Amtliche Schulstatistik (Pegasus) übernommen! Bis zum 2. Stichtag ist dort eine händische Bearbeitung der Pegasustabellen nicht möglich, es muss aber die Plausibilität der Daten in Pegasus überprüft werden. Mit jeder neuen Sendung auf 2. Stichtag werden die Daten in Pegasus wieder überschrieben.